Jubilate

 

Liebe Gemeinde,

„Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ Das ist der Spruch für die neue Woche aus dem 2. Korintherbrief.

Wir erleben gerade im großen Maßstab, was es heißt, wenn das Alte vergeht. Welche Auswirkungen wird die Krise auf unser Zusammenleben in Zukunft haben? Bleibt diese Gesellschaft solidarisch mit den Schwachen? Manche sind gerade dabei, den Wert menschlichen Lebens in Frage zu stellen oder herab zu setzen. Dem Schutz menschlichen Lebens darf nicht alles untergeordnet werden, heißt es. Was ist dann aber wichtiger als der Schutz menschlichen Lebens? Menschen, die sich so oder so ähnlich äußern, spielen mit dem Feuer und merken offenbar nicht, welch verheerenden Konsequenzen ihre Forderungen für eine Gesellschaft haben können, deren Mitglieder demnach nur dann schützenswert sind, wenn sie jung, gesund und produktiv sind. Das Neue nimmt unter diesen Umständen eine sehr bedrohliche Form an.

Wir wissen noch nicht, was das Neue in dieser Welt sein wird. Aber wir sollten es unbedingt mitgestalten.

Denn im Glauben können wir das Neue schon beschreiben: Das Neue, das geworden ist, ist die Auferstehung, die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Und die Gewissheit, dass Gott niemanden aufgibt. Das sollte auch der Maßstab für das Neue in unserer Welt sein.

 

Geh aus, mein Herz, und suche Freud

 

Geh aus, mein Herz, und suche Freud

in dieser lieben Sommerszeit

an deines Gottes Gaben.

Schau an der schönen Gärten Zier

und siehe, wie sie mir und dir

sich ausgeschmücket haben,

sich ausgeschmücket haben.

 

 

Hilf mir und segne meinen Geist

mit Segen, der vom Himmel fleußt,

dass ich dir stetig grüne.

Gib, dass der Sommer deiner Gnad

in meiner Seele früh und spat

viel Glaubensfrüchte ziehe,

viel Glaubensfrüchte ziehe.

 

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